Skip to main content
Let's stay in touch:

❄ Schnee, Regen und ewige Pausen – Wenn wir nur noch „Wir sehen euch“ hören

Wenn einen die Lehrer auf dem Pausenhof ganz genau beobachten…

Man könnte meinen, wir hätten in diesem Winter nur zwei Dinge gemacht: Unterricht schwänzen, äh, wir meinten natürlich Pausen genießen. Zum Beispiel die Tage, wo aufgrund von mehr oder weniger Schnee ausfiel.

Aber irgendwie hatten wir plötzlich auch ständig Schnee- und Regenpausen in der Schule– und das ohne ersichtlichen Grund. Schneepausen, das sind die Pausen, wo alle, wirklich alle, Schüler*innen nicht auf den Pausenhof dürfen und dicht gedrängt in der Pausenhalle stehen.

Jede Stunde aufs Neue: draußen windige Kälte, nasses Zeug, graue Wolken … und dann: „Wir sehen euch“ – die magischen Worte unserer Lehrer. Kaum ausgesprochen, war die illegal auf dem Pausenhof herumtollende Klasse plötzlich aufgelöst, und wir standen da wie auf einer Bühne, in der nur wir die Hauptdarsteller sind.

Manchmal fühlte es sich an wie ein ungeplantes Geschenk des Himmels: Man konnte raus, sich bewegen oder einfach nur rumstehen und den Schnee beobachten, während die Lehrer drinnen saßen. Andere Male war es einfach nur frustrierend, weil man nie wusste, ob man tatsächlich Pause hatte oder gleich wieder in die nächste Stunde geschubst wird.

Wir, Leon, Johannes, Leon und Moritz, haben uns oft gefragt: Gibt es da ein geheimes Pausen-Kontingent? Oder müssen die Lehrer einfach nur die Wetter-App checken, bevor sie uns loslassen?

Und ja, jedes Mal, wenn das legendäre „Wir sehen euch“ erklang, haben wir uns nur totgelacht.

Also, liebe Lehrer: Wir wissen, ihr seht uns … aber bitte, lasst uns noch ein paar mehr Pausen in dieser Saison!


© Stroemsheet